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ist der Benchmark: |
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Prozesskammerreinigung |
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„State-of-the-art“ Halbleitertechnologie-Prozesse benötigen
eine in situ Kammerreinigung, um den geforderten hohen Durchsatz
für qualitativ hochwertige und zuverlässige Bauelemente zu erreichen.
Die an die Prozesskammer montierte „Remote-Plasmaquelle“
von R3T erzeugt aktivierte chemische Spezies, die für eine
hocheffiziente Reinigung hervorragend geeignet sind.
Sehr niedrige Prozessdrücke von bis zu nur 0,3 Torr (40Pa)
führen zu konkurrenzlos guten Resultaten insbesondere für
Prozesskammern mit komplexer Geometrie. |
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Strippen
von dicken, schwerentfernbaren Photolacken wie SU-8 |
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Bei
der Herstellung von mikromechanischen Bauteilen z.B. für die
Uhrenindustrie werden zunehmend Verfahren eingesetzt, die auf
einer Kombination von Phototechnik und galvanischer Abscheidung
beruhen (sog. „LIGA“- Verfahren). Zur Erzeugung mehrerer Hundert
Mikrometer hoher senkrechter Strukturen eignet sich besonders
ein Photolack, der auf Epoxid Basis hergestellt wird, nämlich
SU-8. Er besitzt allerdings den Nachteil, praktisch mit keiner
Chemikalie entfernbar zu sein, ohne die frisch erzeugten Metallstrukturen
selbst anzugreifen. Auch marktübliche Plasmaätzverfahren haben
sich als untauglich erwiesen.
Mit der R3T Strippanlage STP 2020 ist es gelungen, Ätzraten
von 20 µm/min für den SU-8 zu erreichen, unabhängig von der
Vorbehandlung (hard bake Temperatur). Im batch-Betrieb mit mehreren
gleichzeitig bearbeiteten 6“ Substraten werden Raten von 200
µm/h erreicht ohne Angriff auf die Metallstrukturen und ohne
Schädigung durch Überhitzung. Damit steht zum ersten Mal ein
Verfahren zur Verfügung, das eine sichere Entfernung des SU-8
Lackes erlaubt und damit dessen Einsatzmöglichkeiten stark erweitert.
Selbstverständlich können auch andere organische Materialien
sowie Kunststoffe aller Art mit hoher Rate entfernt werden;
dies gilt auch für Materialien, die anorganische Füllstoffe
enthalten.
Folgender Artikel ist in der online Zeitschrift „wt Werkstattstechnik
online“ erschienen: http://www.technikwissen.de/libary/common/wt/Mathuni.pdf
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Ätzen von dünnen Si- Wafern - Stress Release |
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Nach
dem Schleifen von Si- Wafern ist die Rückseite der Wafer
geschädigt, was zu einer Verringerung der Bruchfestigkeit
sowie zu einer Erhöhung der Durchbiegung (bow) infolge
von Spannungen führt. Schon nach wenigen Sekunden Si- Abtrag
durch das remote Mikrowellen- Plasma ist der vom Schleifen erzeugte
Bow verschwunden. Durch Abtrag von wenigen µm Si kann
eine Bruchfestigkeit ähnlich der der unbehandelten Si-
Scheibe erreicht werden. Im Gegensatz zur nasschemischen Behandlung
ist es mit dem remote Mikrowellen- Plasma auch möglich,
die geschädigten Bereiche im Kerf zu entfernen sowie dünne
Wafer im Sägerahmen „damage“ zu ätzen.
Um eine gute Homogenität der Ätzung bei gleichzeitig
hoher Ätzrate zu gewährleisten, werden in der SAN
1010 Silizium Ätzanlage die Fluor- Radikale mit einem rotierenden
Strahl gleichmäßig über den Si- Wafer verteilt.
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Isotropes
Ätzen
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isotrope Trockenätzen ist verglichen mit nasschemischen Prozessen
ein deutlich leistungsfähigeres Verfahren, vor allem in Hinblick
auf Prozessgüte, „Cost of Ownership“ und Umweltverträglichkeit.
Insbesondere ist es möglich, hohe Ätzraten zu erreichen, ohne
die Oberfläche in irgendeiner Weise zu schädigen.
Dabei sind für Silizium Ätzraten bis zu 90µm/min erreicht
worden (ohne messbaren Fotolackabtrag für Stufen bis zu 400µm). |
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Abscheidung |
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„Remote
Plasma enhanced CVD“ (Remote-PECVD) und „Atomic Layer Deposition“
(ALD) Prozesse eröffnen völlig neue Möglichkeiten in der Abscheidung
von ultradünnen Schichten.
Dabei sind Abscheide-Temperaturen bis zu 100°C realisierbar.
Niedertemperatur-Polymer-Abscheidung und -Modifizierung sind
weitere Anwendungszweige mit wachsender Bedeutung in der Optik
und Medizintechnik.
Mit dem gleichen Verfahren lassen sich dünne, hochdichte Schutzschichten
abscheiden. |
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Oberflächenbehandlung |
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Aktivierter
Stickstoff wird für die Nitridierung von Oberflächen verwendet,
um eine stabile Diffusionsbarriere bei niedriger Temperatur
zu erzeugen.
Aktivierter Wasserstoff entfernt das natürliche Oxid bei niedrigen
Temperaturen. Hochwertige Abscheideprozesse, wie z.B. SiGe Epitaxie
werden dadurch möglich.
Die Eigenschaften von Kunststoffoberflächen werden mit Hilfe
von Radikalen verändert.
Einerseits können in Sekunden hydrophile Oberflächen
erzeugt werden (Kontaktwinkel < 5°); die so behandelten
Flächen können jetzt bedruckt, verklebt und lackiert
werden. Andererseits können hydrophobe Oberflächen
erzeugt werden mit einem Kontaktwinkel größer 110°.
Damit eröffnet sich ein großer Anwendungsbereich
in der chemischen und medizinischen Industrie.
Die so behandelten Oberflächen können jetzt bedruckt, verklebt
und lackiert werden.
Damit eröffnet sich ein großer Anwendungsbereich in der chemischen
und medizinischen Industrie.
Der Einsatz des R3T Radikalgenerators ist äußerst umweltfreundlich:
Der Einsatz des R3T Radikalgenerators ist äußerst
umweltfreundlich:
- Im Vergleich zu nasschemischen Verfahren drastisch reduzierter
Wasser- und Chemikalienverbrauch
- Durch den hohen Wirkungsgrad werden „Treibhaus-Gase“
wie CF4 und NF3 größtenteils in ihre Bestandteile
zerlegt (Dissoziation).
- Keine Abwasserbelastung
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